Klimafreundlich unterwegs im Begegnungsland Lech‐Wertach

Klimafreundlich unterwegs im Begegnungsland

Bilanz der 6 Jahre andauernden E‐Mobility‐Partnerschaft der Lechwerke und dem

Begegnungsland Lech‐Wertach

 

Die Nutzung von Elektromobilität in der Region hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen,

Elektroautos gehören inzwischen zum gewohnten Straßenbild und auch die Zahl der Ladesäulen ist

gestiegen. Als 2014 die ersten Kooperationsprojekte zwischen der Regionalentwicklung

Begegnungsland Lech‐Wertach und den Lechwerken (LEW) begonnen haben, war die

Elektromobilität jedoch noch nicht in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Aus diesem Grund

haben sich viele Mitgliedskommunen des Begegnungslands Lech‐Wertach entschlossen, im Rahmen

einer Projektpartnerschaft mit LEW ein Elektroauto zu beschaffen. 13 Elektroautos waren ab da

immer in der Region im Einsatz zu sehen. So konnte die Öffentlichkeit in der Region für das Thema

sensibilisiert werden.

 

Bei einem Termin Ende Oktober an der E‐Car‐Ladestation am Alten Postweg in Königsbrunn zogen

Andreas Remmele (Leiter E‐Mobility bei den Lechwerken) und Andreas Schug (Referent E‐Mobility bei den Lechwerken) gemeinsam mit Franz Feigl, Erster Vorsitzender des Begegnungslands Lech‐Wertach, Bilanz. Der Termin fand aufgrund der aktuellen Corona‐Situation im Freien unter Einhaltung der geltenden Abstands‐ und Hygieneregeln statt.


Die Projektbeteiligten freuten sich, dass die Projektpartnerschaft einen wichtigen Startschuss

markiert hat, um für Elektromobilität im südlichen Landkreis Augsburg zu sensibilisieren. Besonders

hervorzuheben ist dabei, dass einige Gemeinden wie Obermeitingen bereits ihr zweites Elektroauto

im Rahmen der Partnerschaft im Betrieb haben. Erwin Losert, Obermeitingens Bürgermeister, ist

überzeugt, dass dieser Schritt für die Gemeinde richtig war. Günter Först, Bürgermeister der

Gemeinde Igling, entschied sich ‐ nicht zuletzt aufgrund der Kooperation de s Begegnungsland mit

LEW ‐ ebenfalls für eine Partnerschaft mit den Lechwerken. Er hat einen 100% elektrisch betriebenen

Transporter im Einsatz für die Gemeinde.

 

Das Begegnungsland selbst hat seit knapp sechs Jahren einen Renault Zoe im Einsatz, der inzwischen

mehr als 80.000 Km Fahrleistung aufweist. Benjamin Früchtl, Geschäftsführer des Begegnungslands,

berichtet, dass der Akku trotzdem noch 94% Leistung aufweise – ein hervorragender Wert. Die

Reichweite von bis zu 140 Km ist für den Einsatz in der Region ausreichend, so Früchtl. Anfängliche

Probleme, wie beispielweise die rasche Entladung des Akkus im Winter, konnten über Service‐

Updates größtenteils behoben werden. Neuere Modelle haben inzwischen Reichweiten von mehr als

300 Km. Kombiniert mit der inzwischen hohen staatlichen Förderung werden Elektroautos somit für

eine immer größere Käuferschicht interessant .

 

Bild (v. links): Andreas Remmele, Franz Feigl, Günter Först, Benjamin Früchtl, Andreas Schug, Erwin

Losert

 

Foto: Andreas Eser

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